Verkehrs- und Erschließungsmaßnahmen zur Erweiterung des Firmengeländes der Merck KGaA

Objektinformationen


Baubeginn:   2001
Fertigstellung:   offen
Gesamtfläche:   Erschließungsmaßnahme 160.000 m²

Erbrachte Leistungen


Objektplanung
Schallschutz und Raumakustik
Schallimmissionsschutz
Erschließungsmaßnahmen

Projektbeschreibung


Straßen und Flächen
Das östliche Erweiterungsgebiet wird durch ein Straßenrasternetz über zwei Einfahrtsbereiche (Nord, Süd) erschlossen und über vier Haupterschließungsstraßen in vier annähernd gleich große Baufelder unterteilt. Die innere Aufteilung der Baufelder durch Straßen, Anlagen und Gebäude ist flexibel und richtet sich nach den Anforderungen der Anlagen-/Fabrikplanung. Die Medienzuführung erfolgt über Rohrbrücken sowie erdverlegte Leitungen in Mittelstreifen und in seitlich gelegenen Buddelstreifen. Das östliche Erweiterungsgebiet wird an die B44n bzw. an die Umgehungsstraße L 3361 angebunden. Wasserver- und -entsorgung Die Wasserver- und -entsorgung wurde in einem wasserrecht-lichen Verfahren nach § 50 Hessisches Wassergesetz (HWG) zur Genehmigung beantragt.

Bahnanlage
Das östliche Erweiterungsgebiet wird durch eine bei Bedarf erweiterbare Bahnanlage erschlossen. Die Bahnanlage gliedert sich in drei wesentliche Funktionsabschnitte. 1. Privatgleisanschluß: Der Gleisanschluß an die öffentlichen Bahnanlagen erfolgt an den südlich gelegenen Bahnhof Gernsheim.
2. Übergabeanlage: Dieser Bereich der Bahnanlage, parallel zur westlichen Grundstücksgrenze, dient zur Aufstellung der ankommenden und abgehenden Wagen. Es wird die Möglichkeit vorgehalten, separate Gleise für Abholung und Zustellung herzustellen, um bei steigenden Wagenaufkommen den Rangieraufwand zu reduzieren und gleichzeitig eine große Flexibilität für den Bahnverkehr zu erzielen.
3. Gleisanlage an den Ladestellen: Die Durchfahr- und Ladegleise verlaufen einseitig, parallel zu den Haupterschließungsstraßen, wobei die gegenüberliegenden Baufelder durch Straßenquerungen erschlossen werden können.

Parkplatz
Um eine ausreichende Anzahl von PKW-Stellplätzen zu gewährleisten, sind im nördlichen Bereich sowie an der Süd-pforte (bis zum Bahngelände) Flächen ausgewiesen. Innerhalb des Geländes werden je nach Nutzung und Bedarf entlang der Straßen neben dem Grünstreifen Parkbuchten entstehen, die so bemessen sind, daß auch LKW-Fahrzeuge dort Platz finden. Es ist vorgesehen, im Rahmen des ersten Schrittes zur Bebauung den Versickerungsteich und den danebenliegenden Parkplatz sowie die zugehörige Erschließungsstraße einschließlich der Nordpforte zu realisieren. Die Gestaltung der Parkflächen soll durch Grünpflanzungen und Schatten spendende Bäume aufgelockert werden.

Auftraggeber


Merck KGaA, Darmstadt

Gesamtplanung


CSZ Ingenieurconsult GmbH, Darmstadt