Bauphysikalische Begutachtung eines Freizeitbades

Objektinformationen


Beginn der Bearbeitung:   2005
Bruttorauminhalt:   500.000 m³
Hauptnutzfläche:   40.000 m²
Bruttogrundrißfläche:   50.000 m²

Erbrachte Leistungen


Thermische Bauphysik

Projektbeschreibung


Das Bad wurde als Freizeit- und Erlebnisbad in den 70er Jahren errichtet. Die weitgespannte Dachkonstruktion wurde als „Kaltdach“ mit Holzfachwerkbindern ausgeführt.

Im Jahr 2003 wurde eine Dachsanierung erforderlich; im Zuge dieser Dachsanierung wurde das ursprüngliche „Kaltdach“, das in der Vergangenheit bauphysikalische Schwächen aufwies, in eine „Warmdach“-Konstruktion umgebaut. Nach Abschluß der Arbeiten traten in Perioden extremer Kälte Feuchteschäden an der Fassade auf.Die thermische Hülle besteht in der vertikalen Fläche mit Südost- bis Nordwest-Orientierung aus einer Glasfassade; die übrigen Flächen sind Massivwände mit Wärmedämmung und hinterlüfteter Vorsatzschale.

Die Dachkonstruktion besteht aus einem „Warmdach“ mit Foliendeckung. Die auskragenden Dachflächen sind unterseitig auch mit Folien abgeschlossen.Als erster Schritt der Ursachenforschung für die auftretende Kondensatfeuchtebildung wurde die Abwicklung der Fassade thermographisch aufgenommen. Nach Auswertung der Thermographien wurden an ausgewählten Stellen Bauteile geöffnet und überprüft. Im Anschluß daran wird ein Sanierungskonzept festgelegt

Auftraggeber


BBF Bäderbetriebe Frankfurt e. V.